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  • Reisebedingungen für Pauschalangebote der Omnibus Schuster GmbH & Co. KG

    1.    Abschluss des Reisevertrages

    Mit Ihrer Anmeldung bieten Sie dem Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder auf elektronischem Weg (Email, Internet) vorgenommen werden. Mit der Anmeldung anerkennt der Kunde die Reisebedingungen. Bei einer Anmeldung für mehrere Reiseteilnehmer haftet der Anmelder für alle von Ihm angemeldete Personen, auch in dem Falle, wenn er ohne Vertretungsvollmacht gehandelt hat. Die Anzahlung muss unverzüglich in bar, mit Scheck oder per Überweisung auf unser Konto bei der Commerzbank Schwäbisch Gmünd, Kto.-Nr. 437407000, BLZ 613 400 79 / IBAN: DE63 6134 0079 0437 4070 00 / BIC: COBADEFF erfolgen.

     2.    Bezahlung


    2.1. Beträgt der Reisepreis weniger als € 75,–, so ist dieser spätestens 14 Tage vor Reiseantritt fällig.


    2.2. Ist der Reisepreis höher als € 75,– so ist mit Vertragsabschluss eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet.

    
2.3. Die Restzahlung ist 14 Tage vor Reisebeginn fällig.


    2.4. Sämtliche Zahlungen sind auf unser Konto bei der Commerzbank Schwäbisch Gmünd, Kto.-Nr. 437407000, BLZ 613 400 79 / IBAN: DE63 6134 0079 0437 4070 00 / BIC: COBADEFF zu leisten.


    2.5. Die Verpflichtung zur Aushändigung eines Sicherungsscheins besteht nicht, wenn die Reise nicht länger als 24 Std. dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis € 75,– nicht übersteigt. Der Sicherungsschein kann vom Reiseteilnehmer bereits bei Erstattung der Anzahlung in unserem Betriebsbüro abgeholt werden.

    3.    Leistungen und Preise


    3.1. Der Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen in unseren Prospekten.

    3.2. Die Platzeinteilung in den Omnibussen erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen.

    4.    Leistungs- und Preisänderungen

    4.1. Der RV kann vier Monate nach Vertragsabschluss Preiserhöhungen bis zu 5% des Gesamtreisepreises verlangen, wenn sich nach Vertragsabschluss nachweisbar und unvorhergesehen die Preise der Leistungsträger, insbesondere die Beförderungskosten, die Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen-, Flughafen- oder Einreisegebühren erhöht haben oder für die betreffende Reise geltenden Wechselkursänderungen eingetreten sind. Eine solche Preisänderung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Reisetermin verlangt werden. Der RV hat den Kunden hierüber unver züglich in Kenntnis zu setzen.

    4.2. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Kunde kostenlos zurücktreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten. Die Rechte hieraus hat der Kunde unverzüglich nach Mitteilung des RV geltend zu machen.

    5.    Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzperson / Stornokosten

    Bei einem Rücktritt beträgt der pauschalierte Anspruch auf Rücktrittsgebühren (für den Veranstalter) pro Person: bis 45 Tage vor Reiseantritt 10%, vom 44. bis 22. Tag vor Reiseantritt 30%, vom 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50%, vom 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 75%, ab dem 6. Tag und bei Nichtanreise 80% des Reisepreises. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter.

    5.1. Der Veranstalter kann auch die tatsächlichen Stornierungskosten, die bis zu 100 % des Reisepreises ausmachen können, berechnen.

    5.2. Wir empfehlen den Abschluss einer entsprechenden Reise-Rücktrittskosten-Versicherung. Antragsformulare hierfür erhalten Sie bei uns.

    5.3. Reservierte Eintrittskarten (z.B. Musical-, Theaterkarten, etc.) sind bei Stornierungen in voller Höhe zu bezahlen, sofern sie von uns nicht weiterverkauft werden können.

    5.4. Werden vom Reiseteilnehmer Reisetermin, Reiseziel oder Hotelunterbringung geändert, berechnen wir bis zum 30. Tag vor Reisebeginn eine Umbuchungsgebühr von € 15,– pro Person. Umbuchungen, die nach dieser Frist erfolgen, gelten als Rücktritt mit nachfolgender Neuanmeldung.

    6.    Rücktritt durch den Reiseveranstalter

    Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen sind wir berechtigt bis 2 Wochen vor Antritt der Reise, unter Ausschluss von Ansprüchen jeglicher Art, vom Reisevertrag zurückzutreten. Das gleiche gilt, wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Reiseveranstalter deshalb nicht möglich ist, weil die ihm im Falle der Durchführung entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise bedeuten würde oder sich bei Buchung eines ½ Doppelzimmers keine geeignete Person zur Mitbelegung findet. Im Falle des Rücktritts durch den Reiseveranstalter ist der Reisende berechtigt, die Teilnahme an einer mindes tens gleichwertigen anderen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

    7.    Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

    Wird die Reise infolge höherer Gewalt (z.B. Krieg, innere Unruhen oder Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Kunde als auch der Reiseveranstalter den Vertrag kündigen. Wird der Ver trag vom Kunden gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere den Reisenden, falls vertraglich vereinbart, zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung tragen die Parteien je zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

    8.    Haftung und Haftungsbeschränkung

    8.1. Unsere vertragliche Haftung auf Schadenersatz für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch den Reiseveranstalter herbeigeführt wurde oder für einen Schaden allein wegen des Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

    8.2. Wir haften nicht für Verspätungen, die auf schlechte Straßenverhältnisse oder technische Defekte zurückzuführen sind.

    8.3. Wir haften nicht für etwaige Beschädigungen, Verluste, Fehlleitungen von Reise- und Handgepäck. Sollten Gepäck stücke oder Gegenstände aller Art aus dem Koffer-, Innenraum, aus Skikoffern und Anhängern entwendet werden so wird auch hier die Haftung ausgeschlossen.

    8.4. Bei Aktivreisen (z.B. Rad-, Wander-, Nordic-Walking-Reisen, etc.) haften wir nicht für Unfälle und körperliche Schäden, die aus der Ausübung dieser Reisen entstehen. Für die Einhaltung der jeweiligen Vorschriften sind Sie selbst verantwortlich, auch dann, wenn Sie mit einer Gruppe unterwegs sind.

    8.5. Bei Flugreisen gilt für die Flugbeförderung die Beförderungsbedingungen des ausführenden Luftfrachtführers (Fluggesellschaft).

    8.6. Bei Bahnreisen kommen für die Bahnbeförderung geltenden gesetzlichen Vorschriften zur Anwendung.

    9.    Mitwirkungspflicht, Beanstandungen

    9.1. Jeder Reisende ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

    9.2. Sollten Sie wider Erwarten Grund zur Beanstandung haben, sind diese an Ort und Stelle unverzüglich unserer Reise leitung mitzuteilen. Unterlässt es ein Reisender schuldhaft einen Mangel anzuzeigen, stehen ihm Ansprüche nicht zu.

    10.    Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

    Eventuelle Ansprüche müssen innerhalb eines Monats nach Beendigung der Reise, möglichst schriftlich dem Veranstalter mitgeteilt werden. Alle Ansprüche aus diesem Reisevertrag verjähren 1 Jahr, Ansprüche wegen Körperverletzung oder Tötung eines Reiseteilnehmers 2 Jahre nach Beendigung der Reise.

    11.    Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen und Gesundheitsvorschriften

    11.1. Die Beschaffung und die Kosten für eventuelle notwendige Visa sind nicht im Reisepreis enthalten.

    11.2. Wir haften nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn Sie uns mit der Besorgung beauftragt haben, es sei denn, dass wir die Verzögerungen zu vertreten haben.

    11.3. Alle Kosten und Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Bestimmungen erwachsen, gehen zu Lasten des Reiseteilnehmers.

    12.    Allgemeines

    12.1. Sofern die Möglichkeit besteht, während der Reise Ihren Pkw oder Ihr Fahrzeug auf unserem Betriebsgelände abzustellen, übernehmen wir hierfür keine Haftung.

    12.2. Bankverbindung Commerzbank Schwäbisch Gmünd, Kto.-Nr. 437407000, BLZ 613 400 79 / IBAN: DE63 6134 0079 0437 4070 00 / BIC: COBADEFF.

    12.3. Die Berichtigung von Irrtümern, sowie von Druck und Rechenfehlern bleibt vorbehalten.

    12.4. Änderungen des Reiseprogramms bzw. des Reiseablaufs bleiben vorbehalten.

    12.5. Bilder in unserem Katalog sind Gestaltungselemente. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Touren nicht zwingend an den im Katalog abgebildeten Motiven vorbeiführen.

    12.6. Eintrittsgelder sind nicht im Reisepreis enthalten, sofern nicht ausdrücklich erwähnt.

    13.    Klagen gegen den Veranstalter sind an dessen Sitz zu erheben


    2016/2017

    Reisebedingungen für Reisen aus Select 2017 der Schlienz-Tours GmbH & Co. KG

    1. Abschluss des Reisevertrags, Verpflichtung des Buchenden

    1.1. Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde SCHLIENZ den Abschluss des Reisevertrages verbindlich an. An sein Vertragsangebot ist der Kunde 10 Tage gebunden.

    1.2. Die Buchung kann mündlich, schriftlich, per Telefax oder auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erfolgen. Schriftliche oder per Telefax übermittelte Buchungen sollen mit dem Buchungsformular von SCHLIENZ erfolgen.

    1.3. Bei elektronischen Buchungen bestätigt SCHLIENZ den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Buchungsbestätigung dar und begründet keinen Anspruch auf das Zustandekommen des Reisevertrages.

    1.4. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung von SCHLIENZ beim Kunden zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird SCHLIENZ dem Kunden eine schriftliche Reisebestätigung übermitteln. Hierzu ist SCHLIENZ nicht verpflichtet, wenn die Buchung durch den Kundenden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt.

    1.5. Weicht der Inhalt der Buchungsbestätigung vom Inhalt der Buchung des Kunden ab, so liegt ein neues Angebot von SCHLIENZ vor, an das SCHLIENZ für die Dauer von zehn Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Kunde SCHLIENZ innerhalb dieser Frist die Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung erklärt.

    1.6. Für telefonische Buchungen gilt:

    a) Bis 7 Tage vor Reisebeginn nimmt SCHLIENZ telefonisch nur den unverbindlichen Buchungswunsch des Kunden entgegen und reserviert für ihn die entsprechende Reiseleistung. SCHLIENZ übermittelt dem Kunden ein Buchungsformular mit diesen Reisebedingungen. Übersendet der Kunde dieses Buchungsformular vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet innerhalb einer genannten Frist an SCHLIENZ, so kommt der Reisevertrag durch die Buchungsbestätigung von SCHLIENZ nach Ziffer 1.4 zustande

    b) Telefonische Buchungen, welche kürzer als 7 Tage vor Reisebeginn erfolgen, sind für den Kunden verbindlich und führen durch die telefonische Bestätigung von SCHLIENZ zum Abschluss des

    verbindlichen Reisevertrages.

    1.7 Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

    2. Vertragsgrundlagen, Leistungen, Reisevermittler, Fremdprospekte

    Die vertragliche Leistungspflicht von SCHLIENZ bestimmt sich nach der Reiseausschreibung in Verbindung mit der Buchungsbestätigung und allen ergänzenden Informationen von SCHLIENZ für die jeweilige Reise, insbesondere die im Katalog auf Seite 4 gegebenen Hinweise.

    2.2. Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger (z.B. Hotels, Beförderungsunternehmen) sind von SCHLIENZ nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen von SCHLIENZ hin-ausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.

    2.3. Orts- und Hotelprospekte sowie Internetausschreibungen, die nicht von SCHLIENZ herausgegeben werden, sind für SCHLIENZ und deren Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht von SCHLIENZ gemacht wurden.

    3. Leistungsänderungen

    3.1. Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von SCHLIENZ nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.

    3.2. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

    3.3 SCHLIENZ ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.

    3.4. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn SCHLIENZ in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von SCHLIENZ über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise dieser gegenüber geltend zu machen.

    4. Bezahlung

    4.1. Nach Vertragsabschluss und nach Aushändigung des Sicherungsscheines gemäß § 651k BGB wird eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor Reisebeginn zur Zahlung fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 9. genannten Grund abgesagt werden kann.

    4.2. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Kunden € 75,- nicht, so werden Anzahlung und Restzahlung mit Vertragsschluss ohne Aushändigung eines Sicherungsscheines zahlungsfällig.

    4.3. Soweit SCHLIENZ zur Erbringung der vertraglichen Reiseleistungen bereit und in der Lage ist und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Kunden gegeben ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf Inanspruchnahme der Reiseleistungen oder Aushändigung der Reiseunterlagen.

    4.4. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist SCHLIENZ berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag

    zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 6. Zu belasten.

    5. Preiserhöhung

    5.1. SCHLIENZ behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen zu ändern:

    5.2. Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für SCHLIENZ nicht  vorhersehbar waren.

    5.3. Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann SCHLIENZ den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:

    a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann SCHLIENZ vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.

    b) Anderenfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels

    geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann SCHLIENZ vom Kunden verlangen.

    5.4. Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber SCHLIENZ erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden,

    anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.

    5.5. Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise dadurch für SCHLIENZ verteuert hat.

    5.6. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat SCHLIENZ den Kunden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren. Preiserhöhungen sind nur bis

    zum 21. Tag vor Reisebeginn eingehend beim Kunden zulässig. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn SCHLIENZ in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat die zuvor genannten Rechte unverzüglich nach der Mitteilung von SCHLIENZ über die Preiserhöhung gegenüber SCHLIENZ geltend zu machen.

    6. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

    6.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber SCHLIENZ unter der in diesen Bedingungen angegebenen Anschrift zu erklären. Falls die

    Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

    6.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert SCHLIENZ den Anspruch auf den Reisepreis. Statt dessen kann SCHLIENZ, soweit der Rücktritt nicht von ihr

    zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und ihre Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.

    6.3. SCHLIENZ hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunkts des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:

    Bus- und Bahnreisen

    · bis 45 Tage vor Reisebeginn 15% des Gesamtpreises,

    · bis 21 Tage vor Reisebeginn 30% des Gesamtpreises,

    · bis 14 Tage vor Reisebeginn 50% des Gesamtpreises,

    · bis 7 Tage vor Reisebeginn 75% des Gesamtpreises,

    · bis 1 Tag vor Reisebeginn 80% des Gesamtpreises

    · ab dem Tag des Reisebeginns bzw. bei Nichtantritt der Reise fallen 90% des Gesamtreisepreises an.

    Flugpauschalreisen mit Linien- oder Charterflügen

    · bis 45 Tage vor Reisebeginn 25% des Gesamtpreises,

    · bis 30 Tage vor Reisebeginn 35% des Gesamtpreises,

    · bis 15 Tage vor Reisebeginn 60% des Gesamtpreises,

    · bis 1 Tag vor Reisebeginn 80% des Gesamtpreises,

    ab dem Tag des Reisebeginns bzw. bei Nichtantritt der Reise fallen 90% des Gesamtreisepreises an.

    Schiffsreisen

    · bis 45 Tage vor Reisebeginn 30% des Gesamtpreises,

    · bis 30 Tage vor Reisebeginn 50% des Gesamtpreises,

    · bis 15 Tage vor Reisebeginn 70% des Gesamtpreises,

    · bis 4 Tage vor Reisebeginn 80% des Gesamtpreises,

    · ab 3 Tage vor Reisebeginn bzw. bei Nichtantritt der Reise fallen 90% des Gesamtreisepreises an.

    6.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, SCHLIENZ nachzuweisen, dass dieser überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihr geforderte

    Pauschale.

    6.5. SCHLIENZ behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit SCHLIENZ nachweist, dass ihr wesentlich höhere Aufwendungen

    als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. Macht SCHLIENZ einen solchen Anspruch geltend, so ist SCHLIENZ verpflichtet die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung etwa ersparter Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

    6.6. Dem Kunden wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer  Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit dringend empfohlen.

    6.7. Das gesetzliche Recht des Kunden, entsprechend der Bestimmungen des § 651 b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bestimmungen unberührt.

    7. Umbuchungen

    7.1. Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen

    hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes

    des Reiseantritts, der Unterkunft, der Beförderungsart oder des

    Zustieg- oder Ausstiegsorts bei Busreisen(Umbuchung) besteht

    nicht. Ist eine Umbuchung möglich und wird auf Wunsch des

    Kunden dennoch vorgenommen, kann SCHLIENZ bis zu dem

    bei den Rücktrittskosten genannten Zeitpunkt der ersten Stornierungsstufe

    ein Umbuchungsentgelt von € 25,- pro Kunden

    erheben.

    7.2. Umbuchungswünsche des Kunden, die später erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziffer 6. zu den dort festgelegten Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

    8. Nicht in Anspruch genommene Leistung

    Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. SCHLIENZ wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

    9. Rücktritt von SCHLIENZ wegen Nichterreichens einer Mindestteilnehmerzahl

    9.1. SCHLIENZ kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Regelungen zurücktreten:

    a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts durch SCHLIENZ muss in der konkreten Reiseausschreibung oder, bei einheitlichen Regelungen für alle Reisen oder bestimmte

    Arten von Reisen, in einem allgemeinen Kataloghinweis oder einer allgemeinen  Leistungsbeschreibung angegeben sein.

    b) SCHLIENZ hat die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Buchungsbestätigung deutlich anzugeben oder dort auf die entsprechenden Prospektangaben zu verweisen.

    c)SCHLIENZ ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht

    durchgeführt wird.

    d) Ein Rücktritt von SCHLIENZ später als 2 Wochen vor Reisebeginn ist unzulässig.

    e) Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn SCHLIENZ in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung über die Absage der Reise durch SCHLIENZ dieser gegenüber geltend zu machen.

    9.2. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

    10. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

    10.1. SCHLIENZ kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Kunde ungeachtet einer Abmahnung von SCHLIENZ nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß

    vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist.

    10.2. Kündigt SCHLIENZ, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge.

    11. Obliegenheiten des Kunden

    11.1 Die sich aus§651 dAbs.2 BGB ergebende Verpflichtung zur Mängelanzeige ist bei Reisen mit SCHLIENZ wie folgt konkretisiert:

    a) Der Reisende ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der örtlichen Vertretung von SCHLIENZ (Reiseleitung, Agentur) anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.

    b) Über die Person, die Erreichbarkeit und die Kommunikationsdaten der Vertretung von SCHLIENZ wird der Reisende spätestens mit Übersendung der Reiseunterlagen informiert.

    c) Ist nach den vertraglichen Vereinbarungen eine örtliche Vertretung oder Reiseleitung nicht geschuldet, so ist der Reisende verpflichtet, Mängel unverzüglich direkt gegenüber SCHLIENZ unter

    der nachstehend angegebenen Anschrift anzuzeigen.

    d) Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.

    11.2. Reiseleiter, Agenturen und Mitarbeiter von Leistungsträgern sind nicht befugt und von SCHLIENZ nicht bevollmächtigt, Mängel zu bestätigen oder Ansprüche gegen SCHLIENZ anzuerkennen.

    11.3. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, SCHLIENZ erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn SCHLIENZ oder, soweit vorhanden und vertraglich als Ansprechpartner vereinbart, ihre Beauftragten (Reiseleitung, Agentur), eine ihnen vom Reisenden bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von SCHLIENZ oder ihren Beauftragten verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.

    11.4. Bei Gepäckverlust und Gepäckverspätung sind Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen vom Reisenden unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften können die Erstattungen ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckverlust binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung, zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung von SCHLIENZ anzuzeigen.

    Beschränkung der Haftung

    12.1. Die vertragliche Haftung von SCHLIENZ für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

    a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

    b) soweit SCHLIENZ für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

    12.2. Bei Pauschalreisen mit Busbeförderung ist die Haftung für Sachschäden im Zusammenhang mit der Busbeförderung gemäß vorstehender Regelung nur beschränkt, soweit der Schaden € 1.000,- pro Person übersteigt und die Haftung nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

    12.3. SCHLIENZ haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistung lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig

    gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von SCHLIENZ sind. SCHLIENZ haftet jedoch

    a) für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung

    während der Reise beinhalten,

    b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufkärungs- oder Organisationspflichten von SCHLIENZ ursächlich geworden ist.

    Eine etwaige Haftung von SCHLIENZ wegen der Verletzung von Pflichten als Reisevermittler bleibt durch die vorstehende Regelungen unberührt.

    13. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

    13.1. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen.

    13.2. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber SCHLIENZ unter der nachstehend angegebenen Anschrift erfolgen.

    13.3. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Die Frist aus 13.1 gilt auch für die

    Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen, wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.

    13.4. Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von SCHLIENZ oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von SCHLIENZ beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von SCHLIENZ oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von SCHLIENZ beruhen.

    13.5. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.

    13.6. Die Verjährung nach Ziffer13.3 und 13.4 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.

    13.7. Schweben zwischen dem Kunden und SCHLIENZ Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder SCHLIENZ die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

    Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

    14.1. SCHLIENZ wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen Gemeinschaften, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren evtl. Änderungen vor Reiseantritt unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.

    14.2. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn SCHLIENZ nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

    14.3. SCHLIENZ haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass SCHLIENZ eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

    15. Information zur Identität ausführender Luftfahrtunternehmen

    15.1. SCHLIENZ informiert den Kunden entsprechend der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen.

    15.2. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende(n) Fluggesellschaft(en) noch nicht fest, so ist SCHLIENZ verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft(en) zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird/werden. Sobald SCHLIENZ weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführt, wird er den Kunden informieren.

    15.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, wird SCHLIENZ den Kunden unverzüglich und so rasch dies mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.

    15.4. Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte „Black List“ (Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den Mitgliedstaaten untersagt ist), ist auf den Internet-Seiten

    von SCHLIENZ abrufbar und in den Geschäftsräumen von SCHLIENZ einzusehen.

    16. Rechtswahl und Gerichtsstand

    16.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und SCHLIENZ findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

    Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis.

    16.2. Soweit bei Klagen des Kunden gegen SCHLIENZ im Ausland für die Haftung von SCHLIENZ dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

    16.3. Der Kunde kann SCHLIENZ nur an deren Sitz verklagen.

    16.4. Für Klagen von SCHLIENZ gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reisevertrags, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder Personensind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im

    Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz von SCHLIENZ vereinbart.

    16.5. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht, wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört,

    für den Kunden günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

     

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    Reiseveranstalter ist:

    Firma Schlienz-Tours GmbH & Co. KG

    Pers. Haftende Gesellschafterin: Schlienz-Tours Verwaltungs GmbH

    Amtsgericht Stuttgart HRA 728 224__

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    Reisedauer